In Oberahr ist auf eines Verlass: Wenn die Kirchenglocken schweigen, übernehmen die Kinder das Kommando. Auch 2026 wurde das traditionelle Klappern zu einem lebendigen Zeugnis unserer Dorfgemeinschaft. Mit Stolz blicken wir auf ein Wochenende zurück, das Tradition, Disziplin und jede Menge Freude vereinte.
21 Kinder – Ein starkes Team für das Brauchtum
In diesem Jahr machten sich insgesamt 21 Kinder und Jugendliche auf den Weg, um die hölzernen Klappern und Rasseln durch Oberahr schallen zu lassen. In festen Gruppen aufgeteilt, sorgten sie dafür, dass kein Haus den Ruf des Brauchtums verpasste.
Besonders beeindruckend war die Pünktlichkeit der jungen Truppe, die nach einem festen Zeitplan den Takt im Dorf angab:
Karfreitag: Um 07:00 Uhr, 12:00 Uhr und 18:00 Uhr wurde lautstark an die Gebetszeiten erinnert.
Karsamstag: Zum Abschluss wurde noch einmal um 07:00 Uhr geklappert, bevor es zum gemütlichen Teil überging.
Grenzübergreifende Stärkung: Frühstück in Niederahr
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Gemeinschaftsaktion war das gemeinsame Frühstück am Karsamstag, das dieses Mal im benachbarten Niederahr stattfand. In geselliger Runde konnten sich die 21 Klapperkinder stärken und die Erlebnisse der frühen Morgenstunden Revue passieren lassen, bevor sie sich zur traditionellen Sammelrunde aufmachten.
Ein Dankeschön an das ganze Dorf
Im Anschluss an die Stärkung zogen die Kinder von Tür zu Tür. Die herzliche Aufnahme durch die Bewohner und die großzügigen Spenden in Form von Süßigkeiten oder kleinen Beträgen für die Gruppenkasse sorgten für große Begeisterung bei den Teilnehmern.
Ein großer Dank gilt allen Organisatoren und Helfern, die den logistischen Aufwand – inklusive des Frühstücks in Niederahr – so reibungslos gemeistert haben. Das Klappern 2026 war ein voller Erfolg und hat einmal mehr bewiesen: In Oberahr wird Gemeinschaft großgeschrieben.